Salzach - Morphologische Untersuchung nach dem Hochwasser 2013

Das Weiche Ufer der Salzach nach dem Hochwasser 2013 mit einer flachen Kiesbank, die zum Spielen am Wasser einlädt. Dahinter sieht man den dichten Auwald aus Bäumen und Büschen. Seit 2010 kann sich die Salzach hier wieder frei entwickeln, da die Steine der Ufersicherung entfernt wurden. Im Juni 2013 wurde die Untere Salzach von einem mehr als hundertjährlichen Hochwasserereignis heimgesucht. Der maximale Abfluss lag um ca. 15 % über dem statistisch ermittelten hundertjährlichen Hochwasser. Üblicherweise werden wasserbauliche Maßnahmen maximal auf ein hundertjährliches Ereignis ausgelegt.
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Das Kleingewässer-Manifest

Bei der Konferenz des Europäischen Netzwerkes zum Schutz von Kleingewässern im Juni, wurde von der Ökologischen Station Waldviertel den Teilnehmern aus 22 europäischen Ländern das Ökosystem der österreichischen Karpfenteiche vorgestellt. Das rege Interesse der Zuhörer war ein Indiz für die wachsende Sensibilität gegenüber der Bedeutung von Fischteichen.
Kleingewässer rücken zunehmend in den Blickpunkt der Forschung und des Naturschutzes. Ein Ergebnis der intensiveren Bearbeitung dieser wertvollen Lebensräume, zu denen auch nachhaltig und extensiv bewirtschaftete Fischteiche gehören, ist das Kleingewässer-Manifest. Das Manifest ist ein Plädoyer für den Schutz von Kleingewässern und gibt einen Überblick über die Bedeutung dieser Feuchtgebiete für die Kulturlandschaft sowie den Arten- und Naturschutz. Es will aber gleichzeitig auch Interesse wecken und zu weiterer Erforschung dieser Lebensräume anregen.
Das deckt sich auch mit dem Anliegen und den Aufgaben der Ökologischen Station Waldviertel, wo Teiche seit jeher als wertvolle und prägende Bestandteile der Kulturlandschaft begriffen werden, welche  wichtige ökonomische (Fischzucht), soziokulturelle (Erholung, Landeskultur) und ökologische (Lebensraum für  Tiere und Pflanzen, Kleinklima) Funktionen in sich vereinen.

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