Sanierung der Salzach im Freilassinger Becken und in der Laufener Enge

Die Grenzstrecke der Salzach zwischen der Saalachmündung und dem Inn tieft sich massiv ein (teilweise über 6 Meter in den letzten 100 Jahren). Unter der Kiessohle befinden sich feinkörnigere Schichten, die vom Fluss leicht und rasch abtransportiert werden können (siehe Bild Kiessohle mit feinkörnigem Untergrund). Beim Hochwasser im August 2002 kam es zum lange befürchteten Sohldurchschlag.
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Das Kleingewässer-Manifest

Bei der Konferenz des Europäischen Netzwerkes zum Schutz von Kleingewässern im Juni, wurde von der Ökologischen Station Waldviertel den Teilnehmern aus 22 europäischen Ländern das Ökosystem der österreichischen Karpfenteiche vorgestellt. Das rege Interesse der Zuhörer war ein Indiz für die wachsende Sensibilität gegenüber der Bedeutung von Fischteichen.
Kleingewässer rücken zunehmend in den Blickpunkt der Forschung und des Naturschutzes. Ein Ergebnis der intensiveren Bearbeitung dieser wertvollen Lebensräume, zu denen auch nachhaltig und extensiv bewirtschaftete Fischteiche gehören, ist das Kleingewässer-Manifest. Das Manifest ist ein Plädoyer für den Schutz von Kleingewässern und gibt einen Überblick über die Bedeutung dieser Feuchtgebiete für die Kulturlandschaft sowie den Arten- und Naturschutz. Es will aber gleichzeitig auch Interesse wecken und zu weiterer Erforschung dieser Lebensräume anregen.
Das deckt sich auch mit dem Anliegen und den Aufgaben der Ökologischen Station Waldviertel, wo Teiche seit jeher als wertvolle und prägende Bestandteile der Kulturlandschaft begriffen werden, welche  wichtige ökonomische (Fischzucht), soziokulturelle (Erholung, Landeskultur) und ökologische (Lebensraum für  Tiere und Pflanzen, Kleinklima) Funktionen in sich vereinen.

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