Indoor Lysimeter „Petzenkirchen“ - Tiefensickerung in schotterreichen Beckenfüllungen

Mächtige Schotterkörper sind häufig Beckenfüllung und Leiter zu bedeutsamen Grundwasservorkommen.

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Modellversuch Sohlstufe Hallein

Für die Stadt Hallein (Salzburg) war der Hochwasserschutz für HQ100 nicht gegeben. Geschiebeanlandungen im Bereich der Stadt Hallein verschärften die Hochwassergefahr zusätzlich. Im Rahmen dieses Projektes wurde eine Lösung entwickelt, die die Geschiebeabfuhr am Kraftwerk Sohlstufe Hallein verbessert und zukünftig einen HQ100-Schutz für Hallein gewährleistet.

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Wasserbau und Ökologie – Gewässerausbau im Hinblick auf die Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie

   In diesem Projekt ging es um die Verbindung der Bereiche Hochwasserschutz, Gewässermorphologie und Ökologie bei der Umsetzung flussbaulicher Maßnahmen. Projektziel war die Erarbeitung von fachlich (wasserbaulich und ökologisch) fundierten Vorgaben für die Planung von laufenden oder zukünftigen flussbautechnischen Detailprojekten unter den Vorgaben aus der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

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Modellversuch Gewässervernetzende Rampen

In vielen österreichischen Flüssen existieren Querbauwerke, die einen Höhenunterschied im Gewässer überwinden. Die häufigste Ursache für die Errichtung eines Querbauwerks war und ist die Stabilisierung einer sich nicht im sohlmorphologischen Gleichgewicht befindlichen Flusssohle, was zumeist durch eine Gefälleerhöhung aufgrund einer Begradigung, eine erhöhte Sohlbelastung durch Einengung des Gewässerquerschnitts, ein Geschiebedefizit etc. bedingt war.

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Modellversuch zur Sohlstabilisierung der Bregenzerach in Mellau

Für den Hochwasserschutz von Mellau an der Bregenzerach wurde eine Sohleintiefung durchgeführt. Das dadurch entstandene höhere Sohlgefälle von ca. 1,3% erforderte eine flächige Sohlstabilisierung. Im Rahmen des Modellversuchs wurden zwei verschiedene Varianten untersucht - ein Offenes Deckwerk und als Alternative eine Grobkornanreicherung.

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Modellversuch Rußbachrampe - Wolkersdorf

Durch die Auswirkung der Regenereignisse im März 2004 wurde die Wehranlage des Rußbach-Mühlbachwehres in der Gemeinde Wolkersdorf beschädigt und teilweise durchbrochen. Dadurch ist die Standsicherheit des Bauwerkes massiv gefährdet. In einem physikalischen Modellversuch wurde das Wehrbauwerk durch eine flach geneigte, aufgelöste Rampe ersetzt und hinsichtlich seiner Standsicherheit sowie hydraulischen Wirkung überprüft.

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Donau: Modellversuche für die geplante granulometrische Sohlverbesserung

Mit dem Flussbaulichen Gesamtprojekt Donau östlich von Wien sollen die Verhältnisse für die Schifffahrt und die ökologischen Bedingungen im Nationalpark Donau-Auen nachhaltig verbessert werden. Durch die stetige Eintiefung der Donau (Sohlerosion) und die damit absinkenden Wasserspiegellagen wird die ökologische Situation im Fluss und dem abgrenzenden Nationalpark immer schlechter.

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Modellversuch Grenzstrecke Salzach (Grenzstrecke Bayern - Österreich)

Die Grenzstrecke der Salzach zwischen der Saalachmündung und der Mündung in den Inn befindet sich in einem Eintiefungsprozess. Diese Tiefenerosion, die infolge von Regulierungsmaßnahmen Ende des 19. Jahrhunderts bewusst initiiert worden war, führt nun zu einem Einschneiden der Flusssohle in den kiesigen Untergrund, welches nun das Ausmaß von bis zu 4 m im Bereich unterhalb der Saalachmündung erreicht hat. Eine Verlangsamung dieser Eintiefungstendenz zeichnet sich nicht ab.

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Salzach - Modellversuch Sohlabstufung bei Fluss-km 51,9 (Untersuchung 2006 bis 2007)

Für die Sanierung der Unteren Salzach im Freilassinger Becken (nördlich der Stadt Salzburg) ist der Bau von so genannten Sohlabstufungen (aufgelösten Rampen) geplant. Eines dieser Bauwerke soll bei Flusskilometer 51,9 errichtet werden. Mit der Sohlabstufung wird die Flusssohle ca. 2 m angehoben. Dadurch wird nicht nur eine weitere Eintiefung verhindert, auch der Grundwasserspiegel wird angehoben und die Salzach wieder besser mit den angrenzenden Auen vernetzt.

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Sill Rampe Innsbruck

Im Zuge der Maßnahmen für den Hochwasserschutz der Stadt Innsbruck ist eine Umgestaltung der Einmündung der Sill in den Inn vorgesehen. Die derzeit bestehende, nicht fischdurchgängige Rampe an der Sill knapp oberhalb ihrer Mündung in den Inn soll durch ein Kombinationsbauwerk, bestehend aus einer aufgelösten Rampe im Außenbogen und einer Wildwassersportrampe im Innenbogen ersetzt werden.

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Stabilität von Steinen im Wasserbau (2007)

Flach geneigte Rampen werden zum Schutz der Sohle von Fließgewässern vor (weiterer) Eintiefung eingesetzt. Die Verwendung solcher Bauwerke anstelle von Abstürzen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Dies liegt insbesondere daran, dass Riegelrampen für Gewässerorganismen in und gegen die Fließrichtung passierbar gestaltet werden können. Seit der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in nationales Recht (BGBl I 2003/82) ist die longitudinale Konnektivität auch rechtlich verbindlich vorgeschrieben.

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Sanierung des Salzachunterlaufs, Grenzstrecke Bayern - Österreich (2006)

Die Grenzstrecke der Salzach zwischen der Saalachmündung und dem Inn tieft sich massiv ein (bis zu 4 Meter in den letzten 100 Jahren). Unter der nur mehr dünnen Kiessohle befinden sich feinkörnigere Schichten, die vom Fluss leicht und rasch abtransportiert werden können (siehe Bild Kiessohle mit feinkörnigem Untergrund). Es besteht die Gefahr des Sohldurchschlags (rasante Eintiefung des Flusses mit erheblichen Schäden an Bauwerken und Infrastruktur).

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Eignungsprüfung von Trübungssonden für die Schwebstoffmessung (Untersuchung 2005)

Unter Laborbedingungen wurden verschiedene am Markt erhältliche Geräte zur Schwebstoffmessung in Fließgewässern getestet. Dabei wurde der Zusammenhang zwischen Geräteanzeige und tatsächlichem Schwebstoffgehalt im Wasser einschließlich Messunsicherheit ermittelt (= Kalibrierung).
Zusätzliche Untersuchungen befassten sich mit Störfaktoren die Messergebnisse beeinflussen können (z.B. Luftblasen, Fische, Wassertemperatur).

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Modellversuch Sohlstabilisierung/Hochwasserschutz Gail in Kötschach-Mauthen (Untersuchung 2005)

Die Gail im Ortsgebiet Kötschach-Mauthen zeigt ein hart reguliertes Gerinne mit einheitlicher Sohlbreite. Zur Sohlstützung existieren mehrere kleinere Sohlstufen. Im Zuge der Überprüfung des Hochwasserschutzes von Kötschach-Mauthen zeigte sich ein Defizit, welches es auszugleichen gilt.

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Personalaustausch IWB Wien - LfW München (2004)

Seit vielen Jahren besteht mit dem Bayerischen Landesamt für Wasserwirtschaft, im speziellen mit Herrn DI Bernhard Schaipp (Referatsleiter des Referats 44, Gewässermorphologie und Hydraulik) eine rege Zusammenarbeit hydraulische sowie gewässermorphologische Fachfragen betreffend. Um diese Zusammenarbeit einerseits zu intensivieren bzw. von gegenseitigem Spezialwissen zu profitieren, wurde ein Personalaustausch zwischen dem IWB und dem LfW initiiert, der im Juli bzw. September 2004 zur Ausführung kam. Frau Dr. Stephan verbrachte einen vierwöchigen Fachaufenthalt in München und anschließend Herr DI Schaipp in Wien.

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Analyse der Hochwasserereignisse vom August 2002 - FloodRisk

Im August 2002 entstand durch extreme Niederschläge ein Hochwasser, das neun Menschenleben forderte und katastrophale Schäden im Ausmaß von rund drei Milliarden Euro verursachte. Aufbauend auf einer Ereignisdokumentation der Universität für Bodenkultur sollen in einem interdisziplinären Projekt die Ursachen erforscht und daraus, mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit, Schlüsse für die Zukunft gezogen werden. Ziel ist die Schadensminimierung bei ähnlichen zukünftigen Ereignissen. Das Institut leitet im Gesamtprojekt das Arbeitspaket Geomorphologie.

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Projekt "Primrose" (Untersuchung 2001 bis 2004)

Primrose (PRocess based Integrated Management of constructed and Riverine wetlands for Optimal control of wastewater at catchment ScalE) ist ein EU-Forschungsprojekt über Pflanzenkläranlagen (Constructed Wetlands) in nördlichen Klimaten, in dem staatliche und private Forschungsanstalten der Länder Estland, Finnland, Norwegen, Österreich, Polen und Schweden kooperieren.

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Lech: Geschiebemanagement flussauf von Reutte (Untersuchung 2003)

Mit dem Projekt "Geschiebefalle Hornberg - Ehenbichl" soll der Geschiebehaushalt des Lech im Bereich Lechaschau und Reutte ausgeglichen und damit der Hochwasserschutz für diesen Abschnitt gewährleistet werden sowie auch eine wesentliche Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit in der Projektsstrecke erreicht werden. Derzeit kommt es durch Auflandungen zu einer Verschlechterung des Hochwasserschutzes.

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Neugestaltung der Illmündung (Untersuchung 1987)

An der Illmündung in den Rhein (Feldkirch/Vorarlberg, an der Grenze zur Schweiz) wurde 1965 eine Sohlrampe errichtet. Seitdem hat sich der Rhein in diesem Bereich stark eingetieft. Dadurch wurde der Höhenunterschied zwischen der Ill und dem Rhein immer größer und die Rampe musste verlängert werden, wodurch sie in ihrem Bestand gefährdet wurde. Damit verbunden war auch eine zunehmende Gefährdung des gegenüberliegenden schweizerischen Rheinufers.

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