Kalibrierung hydrometrischer Geschwindigkeitsmessgeräte

Bild eines Messflügels Am Institut für Wasserbau und hydrometrische Prüfung besteht die einzige Kalibriereinrichtung in Österreich für hydrometrische Geschwindigkeitsmessgeräte. Im nebenstehenden Foto sehen Sie ein Beispiel eines hydrometrischen Geschwindigkeitsmessgerätes.
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Projekt "HyMoCARES"

Foto: aufgeweiteter und naturnah gestalteter Abschnitt der Drau in Kärnten – junge Weiden auf einer Kiesinsel

Seit November 2016 nimmt das Institut für Wasserbau und hydrometrische Prüfung/Bundesamt für Wasserwirtschaft am Projekt "HyMoCARES" (HydroMorphological assessment and management at basin scale for the Conservation of Alpine Rivers and related Ecosystem Services) aus dem Programm Interreg Alpine Space teil.

Seit November 2016 nimmt das Institut für Wasserbau und hydrometrische Prüfung/Bundesamt für Wasserwirtschaft am Projekt "HyMoCARES" (HydroMorphological assessment and management at basin scale for the Conservation of Alpine Rivers and related Ecosystem Services) aus dem Programm Interreg Alpine Space teil. Dieses Programm bringt Akteure aus verschiedenen thematischen Bereichen und unterschiedlichen Handlungsebenen aus den Alpenstaaten zusammen, um gemeinsame Herausforderungen anzugehen, Ideen auszutauschen, zu testen und umzusetzen.

Logo: Text „Interreg Alpine Space“; rechts Europäische Fahne mit Text "European Union" unterhalb des Logos;  ganz unten Logo mit Text "HyMoCARES"
Logo:
HyMoCARES        Link zur offiziellen Seite (englisch)

Projektlaufzeit:        Nov. 2016 – Okt. 2019

Beteiligte Partner:
Deutschland (2 Partner)
Frankreich (2 Partner)
Italien (4 Partner)
Österreich (2 Partner)
Schweiz (2 Partner)
Slowenien (1 Partner)

Direkter Link zu den Partnern (englisch)

Projektbudget:         2,6 Mio Euro / finanziert durch den European Regional Development Fund

Bild des Lechs – verzweigter Fluss mit einer bewachsenen Kiesinsel in Strommitte
Foto: IWB 2004

Hintergrund und generelle Zielsetzung
Gewässer stellen eines der am meisten genutzten und veränderten Landschaftselemente in den Alpen dar. Sie bieten, obwohl massiv von Sohlerosion bedroht, eine Reihe von "Key Ecosystem Services" („Ökosystemdienstleistung“, abgek. ES), d.h. Nutzen bzw. Vorteile, die Menschen aus Ökosystemen beziehen. Um ihren Erhalt bzw. auch ihre Renaturierung zu ermöglichen, müssen  vor allem die flussmorphologischen Prozesse verstanden werden. Diese sind stark abhängig von gesellschaftlichen Herausforderungen wie der Verbesserung des Hochwasserschutzes, Produktion erneuerbarer Energie, Erhalt der Biodiversität oder auch Erhalt des Erholungspotentials alpiner Täler.

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, passende Vorgehensweisen zu finden, um die Verbindung von Nutzung, flussmorphologischer Prozesse sowie ES-Verfügbarkeit darzulegen und um die Ökosystemdienstleistung der Flusslandschaften transparenter für die Öffentlichkeit zu gestalten. Lösungen sollen gefunden werden, wo Nutzungskonflikte auftreten und Werkzeuge zur Lösungsfindung entwickelt werden, die neuere Methoden einbeziehen und einen Bogen über private und staatliche Akteure, Planung und tatsächliche Planungsumsetzung sowie Wissenschaft und Praxis spannen.

Foto: Unterlauf der Bregenzerach – eine seitliche Kiesbank mit badenden Menschen
Foto: IWB 2016

Arbeitspakete
4 Arbeitspakete unterstützt durch ein eigenes Management- sowie ein Kommunikationsarbeitspaket haben die folgenden Inhalte zum Ziel:

WPT1: Erstellung eines Konzepts zur Evaluierung der Ökosystemdienstleistung alpiner Flusslandschaften
WPT2: Entwicklung von Werkzeugen zur Beobachtung, Bewertung und Vorhersage hydromorphologischer Prozesse
WPT3: Auswirkungen des hydromorphologischen Managements und der Renaturierungsmaßnahmen
WPT4: Implementieren des HyMoCARES-Ansatzes in aktuelle Planungs- und Managementprozesse
WPM: Management
WPC:  Kommunikation


Foto: aufgeweiteter und naturnah gestalteter Abschnitt der Drau in Kärnten – junge Weiden auf einer Kiesinsel
Foto: IWB 2014