Bregenzerach - Sohlstabilisierung mit Aufweitung

Im Zeitraum 1952 bis 1966 wurde die Bregenzerach im Talboden mittels Längs- und Querbauten fixiert um den Talraum besser nutzen zu können und die Hochwassergefahr zu verringern. Dabei wurde die Sohlbreite zwischen den Buhnenköpfen auf 24 m eingeschränkt. In den folgenden 30 Jahren tiefte sich der Fluss bis zu 3 Meter ein.
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Nachhaltiger Hochwasserschutz Alpenrhein, Projekt Rhesi (Rhein, Erholung und Sicherheit)

Der Rhein bei einem etwa einjährlichen Hochwasserereignis. Auf dem Wasser im Fluss schwimmt viel Holz, das sogenannte Treibholz.

Ziel des Projekts ist die Verbesserung des Hochwasserschutzes in der Internationalen Strecke des Alpenrheins. Diese verläuft von der Mündung der Ill in den Rhein bis zum Bodensee. Der aktuell bestehende Hochwasserschutz auf Basis des Staatsvertrags zwischen der Schweiz und Österreich beträgt 3100 m³/s.

Quellenangabe: Amt der Vorarlberger Landesregierung, 2009 Download (Bild)

Angesichts des hohen Schadenpotentials im Rheintal und der Gefährdung von Menschen bei einem Dammbruch soll die Abflusskapazität auf 4300 m³/s ausgebaut und im Falle einer noch höheren Abflussmenge ein Notentlastungskonzept entwickelt werden.

Wir bringen unsere Fachexpertise im Bereich Flussbau und Geschiebetransport in die Planungen ein.

Wesentliche Beiträge werden geliefert zu:

  • Detaillierung der Zielvorgaben wie z.B. Freibord der Dämme und Systemsicherheit im Überlastfall
  • Methodik für die Auswahl der Bestvariante (Bewertungssystem)
  • Begutachtung von Planungsvorschlägen und Berechnungen des Planungsteams
  • Empfehlungen zur Optimierung von Lösungsvorschlägen (speziell hinsichtlich Hochwasserschutz, Gewässermorphologie und Sedimentmanagement)
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit im Gesamtprojekt Rhesi

Detaillierte Informationen zum Projekt Rhesi finden Sie unter http://www.rhesi.org/was-ist-rhesi/