Ermittlung von Abflussbeiwerten bei Rechenunterströmung

in einer großen von Wasser durchströmten Glasrinne ist eine Platte eingebaut, die gegen die Strömungsrichtung geneigt ist. Das Auslassbauwerk eines Rückhaltebeckens ist in der Regel durch einen Rechen gegen Verklausung geschützt. In diesem Projekt wurde ein gegen die Strömung geneigter Rechen im wasserbaulichen Modellversuch untersucht.
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Erosionsmessungen von oben!

 

Etwa 200 m nördlich des Institutsgebäudes in Petzenkirchen befindet sich der Gebietsauslass des Versuchseinzugsgebietes „HOAL Petzenkirchen“. Das Einzugsgebiet wird vom IKT und der TU Wien betreut. Neben kontinuierlichen Abflussmessungen, sowie der Erfassung von Sediment- und Nährstoffeinträgen in das Fließgewässer finden auch Erosionsmessungen statt. Seit neuestem werden diese zusätzlich zu herkömmlichen Methoden aus luftigen Höhen von einem motorisierten Paragleiter betrieben. In einer Flughöhe von 150 m und mehr werden dabei mit einer intern kalibrierten Spiegelreflexkamera vom Piloten Fotos aufgenommen und anschließend mit einer speziellen Software (PhotoModeler Scanner) ausgewertet. Die Befliegungen finden bei Bedarf nach starken Niederschlägen statt, so werden sowohl Erosions- und Transportprozesse als auch Vegetationszustand, Bodenbedeckung oder Bodenrauigkeit aus der Luft aufgenommen. Diese Daten dienen im Weiteren für die Kalibrierung von hydrologischen Modellen. Die aufgrund unterschiedlicher Bodenbearbeitung entstehenden Fließwege können ebenfalls evaluiert werden und geben Hinweise auf besonders erosionsgefährdete landwirtschaftliche Flächen.

Diese Methode, die in Petzenkirchen seit einigen Monaten angewendet wird, erlaubt nicht nur eine einfache Erfassung mehrerer bodenrelevanter Parameter, sondern gewährleistet auch eine aktuelle und rasche Einsicht in das aktuelle Erosionsgeschehen.

Erosionsmessung von oben

Rillenerosion nach einem Starkniederschlag