Nachhaltiger Hochwasserschutz Alpenrhein, Projekt Rhesi (Rhein, Erholung und Sicherheit)

Der Rhein bei einem etwa einjährlichen Hochwasserereignis. Auf dem Wasser im Fluss schwimmt viel Holz, das sogenannte Treibholz.

Ziel des Projekts ist die Verbesserung des Hochwasserschutzes in der Internationalen Strecke des Alpenrheins. Diese verläuft von der Mündung der Ill in den Rhein bis zum Bodensee. Der aktuell bestehende Hochwasserschutz auf Basis des Staatsvertrags zwischen der Schweiz und Österreich beträgt 3100 m³/s.

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Forschung - Stofftransport in der ungesättigten Zone

Die Wasser- und Stoffdynamik von der Bodenoberfläche bis zum Grundwasser prägen die Menge und Qualität unterirdischer Wasservorkommen. Neben reinen Transportmechanismen sind Rückhalt, Freisetzung und Ab-/Umbau die entscheidenden Prozesse. Stofftransport in der ungesättigten Zone ist zentrales Thema des Grundwasserschutzes aber auch Bodenschutzes.

Schwerpunkte unserer derzeitigen Tätigkeit zum Stofftransport in der ungesättigten Zone sind:

Felderhebungen | Die messtechnische Felderhebung von Wasser- und Stoffflüssen im Boden offeriert eine Datenbasis unter Naturgegebenheiten und in räumlicher und zeitlicher Dimension, die sowohl für Einschätzungen zur nachhaltigen Grundwasserbewirtschaftung als auch für die Justierung von Rechenmodellen wesentlich ist.

Rechenmodelle | Mit Rechenmodellen versuchen wir die Prozesse, Interaktionen und Geschehnisse der Natur nachzubilden und auch deren Anwendung in Szenarienanalysen Lösungen zu erarbeiten. Wir entwickelten und warten das Stofftransportmodell STOTRASIM zur ungesättigten Zone, welches zur Wasserdynamik auf SIMWASER fußt (Bodenwasserhaushalt).

Risikobewertungen | In der Zusammenschau von Ergebnissen aus den Felderhebungen, Resultaten aus modellmäßigen Szenarienanalysen und mit Unterstützung bodenhydrologischer Kenndaten aus Laboruntersuchungen werden für regionale Rahmenbedingungen (Wetter, Landnutzung, Betriebsmitteleinsatz) die Risiken einer Grundwasserbefrachtung bewertet.