Nachhaltiger Hochwasserschutz Alpenrhein, Projekt Rhesi (Rhein, Erholung und Sicherheit)

Der Rhein bei einem etwa einjährlichen Hochwasserereignis. Auf dem Wasser im Fluss schwimmt viel Holz, das sogenannte Treibholz.

Ziel des Projekts ist die Verbesserung des Hochwasserschutzes in der Internationalen Strecke des Alpenrheins. Diese verläuft von der Mündung der Ill in den Rhein bis zum Bodensee. Der aktuell bestehende Hochwasserschutz auf Basis des Staatsvertrags zwischen der Schweiz und Österreich beträgt 3100 m³/s.

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Ziele - Aufgaben

Wir tragen in Österreich einen Teil der Verantwortung, dass auch zukünftigen Generationen ausreichend Grund- und Oberflächenwasser in hoher Qualität zur Verfügung steht. Unsere Böden schützen die darunter liegenden wasserführenden Schichten vor Schadstoffen und fungieren somit als Filter. Daher ist Bodenschutz gleichzeitig Grundwasserschutz.

Wir verfolgen das Ziel, den Boden als Filter und Speicher für das Wasser zu erhalten und zu verbessern. Wir bezeichnen dies als "Boden | Hydrologie | Management", da wir im Sinne der Nachhaltigkeit steuernd in den hydrologischen Kreislauf eingreifen, um dieses Ziel zu erreichen.

Im Bereich der Forschung entwickeln wir Methoden und Maßnahmen zur Verringerung der Belastung von Grund- und Oberflächenwasser durch Schadstoffe und von Bodenerosion. Auf dem Gebiet der nationalen und internationalen Wasserwirtschaft beraten und unterstützen wir politische Entscheidungsträger. Weiters bieten wir Unterstützung bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie zum Thema Grundwasser.