Nachhaltiger Hochwasserschutz Alpenrhein, Projekt Rhesi (Rhein, Erholung und Sicherheit)

Der Rhein bei einem etwa einjährlichen Hochwasserereignis. Auf dem Wasser im Fluss schwimmt viel Holz, das sogenannte Treibholz.

Ziel des Projekts ist die Verbesserung des Hochwasserschutzes in der Internationalen Strecke des Alpenrheins. Diese verläuft von der Mündung der Ill in den Rhein bis zum Bodensee. Der aktuell bestehende Hochwasserschutz auf Basis des Staatsvertrags zwischen der Schweiz und Österreich beträgt 3100 m³/s.

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Ziele - Aufgaben

Das Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde (bis Ende 1994: Bundesanstalt für Fischereiwirtschaft) befindet sich in Scharfling am Mondsee. Die Gründung des Institutes erfolgte im Jahr 1928 als „Fischereibiologische Station Weissenbach am Attersee“. Seit dem Jahr 1953 ist das Institut in Scharfling situiert. Wir sind eine Einrichtung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft, welches in das Bundesministerium für Land-, Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft eingegliedert ist. Unser Team besteht derzeit aus 24 angestellten MitarbeiterInnen, 3 Lehrlingen und 7 ProjektmitarbeiterInnen.

Unsere aktuellen Kernaufgaben lassen sich wie folgt charakterisieren:

  • Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in Österreich für das Qualitätselement Fische an den österreichischen Fließgewässern und Seen
  • Sachverständigentätigkeit im Zuge wasserrechtlicher Bewilligungsverfahren
  • Führung der FDA- Fischdatenbank Austria
  • Aquakulturforschung
  • Fachliche Ausbildung von Fischereifacharbeitern und –meistern
  • Erwachsenenbildung auf dem Sektor Fischerei
  • Langzeitmonitoring der Wassergüte an ausgewählten österreichischen Seen
  • Weiterentwicklung von Methoden in den Bereichen Aquakultur, Fischfang und Bestandserhebung
  • Beratung bei fischereiwirtschaftlichen und fischökologischen Problemstellungen.

Durch unsere jahrzehntelange umfangreiche  Erfahrung auf dem Sektor Fischökologie, Limnologie, Aquakultur und fischereilicher Ausbildung, die laufende Fortbildung unserer MitarbeiterInnen, sowie durch Kooperationen mit nationalen und internationalen Institutionen ergibt sich die umfangreich Expertise unseres Institutes für diese Aufgaben.