Salzach - Morphologische Untersuchung nach dem Hochwasser 2013

Das Weiche Ufer der Salzach nach dem Hochwasser 2013 mit einer flachen Kiesbank, die zum Spielen am Wasser einlädt. Dahinter sieht man den dichten Auwald aus Bäumen und Büschen. Seit 2010 kann sich die Salzach hier wieder frei entwickeln, da die Steine der Ufersicherung entfernt wurden. Im Juni 2013 wurde die Untere Salzach von einem mehr als hundertjährlichen Hochwasserereignis heimgesucht. Der maximale Abfluss lag um ca. 15 % über dem statistisch ermittelten hundertjährlichen Hochwasser. Üblicherweise werden wasserbauliche Maßnahmen maximal auf ein hundertjährliches Ereignis ausgelegt.
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Fischdatenbank Austria (FDA)

Seit Beginn der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL, 2000/60/EG) im Jahr 2000 wurde am IGF Scharfling eine Fischdatenbank aufgebaut, die enthaltenen Befischungsdaten gehen bis in die 1980er Jahre zurück.  Die ursprüngliche Datenbank ATFI-BASE wurde den veränderten Anforderungen angepasst und zur Fischdatenbank Austria (FDA) weiterentwickelt.  Hinter der Bezeichnung FDA verbergen sich inzwischen mehrere spezialisierte wissenschaftliche Datenbanken sowie ein umfassendes Software-Framework. Ergebnisse daraus sind in weiterer Folge im Wasserinformationssystem Austria (WISA) zugänglich und fließen in den Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes (NGP) ein.

Zur Datenbank und dem Framework gehören folgende Elemente:

  • Dateneingabe mittels der auch am IGF entwickelten FDA-Datenerfassungs-Software
  • basiert auf Einzelfischdaten
  • Benutzeroberfläche ist eine Browseranwendung
  • standardisierte Bestandsberechnungsmethoden, fischbiologischen Auswertungen und Berechnungen statistischer Kennwerte
  • Bewertung  nach Fisch Index Austria (FIA)
  • Erstellung von Diagrammen und pdf-Berichten
  • Ergebnisse werden täglich per Webservice an die Fischdatenbank Bund (FDB) übermittelt, diese ist im Portalverbund des BMLFUW integriert

Sämtliche im Rahmen der GZÜV Fische an Fließgewässern (Gewässerzustandsüberwachungs-verordnung, Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie) in Österreich erhoben Daten  werden in der FDA  gespeichert und ausgewertet. Zusammen mit Daten aus anderen Projekten sind mit Stand März 2015 über 6250 Erhebungen an fast 5000 Stellen an Fließgewässern im gesamten Bundesgebiet enthalten.

Entsprechend werden in der FDA-Seen die Daten von Seen-Befischungen administriert, auch hier vorwiegend  in Erfüllung der Wasserrahmenrichtlinie. Zusätzlich enthält die FDA-Seen auch die Daten von chemisch-physikalischen Probennahmen, das heißt Wasseranalysen der Seen, die längsten Zeitreihen gehen hier zurück bis in die 1930er Jahre.

Die danufishbase ist ein Derivat der FDA, sie wurde speziell für die Anforderung der beim  Joint Danube Survey (JDS, eine Expedition der IKSD, der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau) erhobenen Befischungsdaten entwickelt.