Bregenzerach - Sohlstabilisierung mit Aufweitung

Im Zeitraum 1952 bis 1966 wurde die Bregenzerach im Talboden mittels Längs- und Querbauten fixiert um den Talraum besser nutzen zu können und die Hochwassergefahr zu verringern. Dabei wurde die Sohlbreite zwischen den Buhnenköpfen auf 24 m eingeschränkt. In den folgenden 30 Jahren tiefte sich der Fluss bis zu 3 Meter ein.
Weiterlesen ...

Projekt "HyMoCARES"

Foto: aufgeweiteter und naturnah gestalteter Abschnitt der Drau in Kärnten – junge Weiden auf einer Kiesinsel

Seit November 2016 nimmt das Institut für Wasserbau und hydrometrische Prüfung/Bundesamt für Wasserwirtschaft am Projekt "HyMoCARES" (HydroMorphological assessment and management at basin scale for the Conservation of Alpine Rivers and related Ecosystem Services) aus dem Programm Interreg Alpine Space teil.

Ermittlung von Abflussbeiwerten bei Rechenunterströmung

in einer großen von Wasser durchströmten Glasrinne ist eine Platte eingebaut, die gegen die Strömungsrichtung geneigt ist. Das Auslassbauwerk eines Rückhaltebeckens ist in der Regel durch einen Rechen gegen Verklausung geschützt. In diesem Projekt wurde ein gegen die Strömung geneigter Rechen im wasserbaulichen Modellversuch untersucht.

Sanierung der Lutz in Ludesch und Thüringen (Vorarlberg)

ein Ausschnitt des wasserbaulichen Modells der Lutz bei einem Hochwasserereignis Das Projekt "Renaturierung der Lutz" soll den ökologischen Zustand der Lutz unter Beibehaltung der Hochwassersicherheit verbessern. Zur Optimierung der Planung wurde ein wasserbaulicher Modellversuch durchgeführt.

Modellversuch Rauteppich – ein neues Konzept zur Sohlstabilisierung

Rauteppich aus großen kantigen Steinen in der 54 cm breiten Rinne unseres Instituts. Das Bild zeigt die Situation vor Versuchsbeginn.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines sohlgleichen Sicherungsbauwerks für den Übergang von nicht aufgeweiteten zu aufgeweiteten Gewässerstrecken um eine Sohlerosion flussauf zu vermeiden. Die sohlgleiche Ausführung soll auch eine gute ökologische Durchgängigkeit ermöglichen.

Salzach - Morphologische Untersuchung nach dem Hochwasser 2013

Das Weiche Ufer der Salzach nach dem Hochwasser 2013 mit einer flachen Kiesbank, die zum Spielen am Wasser einlädt. Dahinter sieht man den dichten Auwald aus Bäumen und Büschen. Seit 2010 kann sich die Salzach hier wieder frei entwickeln, da die Steine der Ufersicherung entfernt wurden. Im Juni 2013 wurde die Untere Salzach von einem mehr als hundertjährlichen Hochwasserereignis heimgesucht. Der maximale Abfluss lag um ca. 15 % über dem statistisch ermittelten hundertjährlichen Hochwasser. Üblicherweise werden wasserbauliche Maßnahmen maximal auf ein hundertjährliches Ereignis ausgelegt.

Nachhaltiger Hochwasserschutz Alpenrhein, Projekt Rhesi (Rhein, Erholung und Sicherheit)

Der Rhein bei einem etwa einjährlichen Hochwasserereignis. Auf dem Wasser im Fluss schwimmt viel Holz, das sogenannte Treibholz.

Ziel des Projekts ist die Verbesserung des Hochwasserschutzes in der Internationalen Strecke des Alpenrheins. Diese verläuft von der Mündung der Ill in den Rhein bis zum Bodensee. Der aktuell bestehende Hochwasserschutz auf Basis des Staatsvertrags zwischen der Schweiz und Österreich beträgt 3100 m³/s.

Geschiebetransportmodellierung Salzach und Saalach

Der Fluss Saalach etwa 2 km vor der Mündung in die Salzach. Die Ufersicherung wurde beim extremen Hochwasser im Juni 2013 zerstört. Der Fluss hat sich hier im Laufe der Jahre um mehrere Meter eingegraben. Die rund 10 m hohe Flussböschung ist sehr steil, das für Personen Absturzgefahr besteht.

Zur Unterstützung wasserbaulicher Planungen an der Unteren Salzach sowie am Unterlauf der Saalach zwischen der Staumauer Kibling und der Mündung in die Salzach wird ein zweidimensionales numerisches Geschiebetransportmodell aufgebaut.

Erosionsmessstelle Oberösterreich

Bodenerosion ist zwar einerseits ein bekanntes Phänomen, das Boden und Wasser nachhaltig zu schädigen imstande ist, andererseits ist es aufgrund der komplexen Wechselwirkungen zwischen den einzelnen erosionsbeeinflussenden Faktoren besonders schwierig einzuschätzen.

Gewässer-Zukunft

Laut den Vorgaben der EU Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) müssen Gewässer bis zum Jahr 2015 einen „guten Zustand“ bzw. ein „gutes ökologisches Potenzial“ aufweisen.

Indoor Lysimeter „Petzenkirchen“ - Tiefensickerung in schotterreichen Beckenfüllungen

Mächtige Schotterkörper sind häufig Beckenfüllung und Leiter zu bedeutsamen Grundwasservorkommen.

Future Farm Technology (FFT)

Die Aufgabe des Instituts ist Informationen über die Verfügbarkeit von flächenhaften Bodendaten und der Bodenqualität in Österreich und verschiedener Länder Europas zusammenzutragen.

Kalibrierung hydrometrischer Geschwindigkeitsmessgeräte

Bild eines Messflügels Am Institut für Wasserbau und hydrometrische Prüfung besteht die einzige Kalibriereinrichtung in Österreich für hydrometrische Geschwindigkeitsmessgeräte. Im nebenstehenden Foto sehen Sie ein Beispiel eines hydrometrischen Geschwindigkeitsmessgerätes.

Bregenzerach - Sohlstabilisierung mit Aufweitung

Im Zeitraum 1952 bis 1966 wurde die Bregenzerach im Talboden mittels Längs- und Querbauten fixiert um den Talraum besser nutzen zu können und die Hochwassergefahr zu verringern. Dabei wurde die Sohlbreite zwischen den Buhnenköpfen auf 24 m eingeschränkt. In den folgenden 30 Jahren tiefte sich der Fluss bis zu 3 Meter ein.

Sanierung der Salzach im Freilassinger Becken und in der Laufener Enge

Die Grenzstrecke der Salzach zwischen der Saalachmündung und dem Inn tieft sich massiv ein (teilweise über 6 Meter in den letzten 100 Jahren). Unter der Kiessohle befinden sich feinkörnigere Schichten, die vom Fluss leicht und rasch abtransportiert werden können (siehe Bild Kiessohle mit feinkörnigem Untergrund). Beim Hochwasser im August 2002 kam es zum lange befürchteten Sohldurchschlag.

Umsetzung der EU-Hochwasserrichtlinie

Szenario: Ein plötzlich aufbrausendes Hochwasser "beisst" einen Teil eines Wohnhauses ab, das im Überflutungsbereich errichtet wurde. Die Hochwasserrichtlinie möchte erreichen, dass Österreichs Bürger künftig besser über Hochwasserrisiken informiert und in das Hochwasser-Risikomanagement eingebunden werden. 

Hydrological Open Air Laboratory

Das Verständnis von Abflussbildung, Abflusskonzentration und den damit verbundenen Erosions- und Transportprozessen in Einzugsgebieten ist wesentlicher Kern von vielen wasserwirtschaftlichen und umweltrelevanten Fragestellungen wie Hochwasserschutz und –Prognose, Gewässerschutz, Grundwasserschutz und Bodenschutz.